Fair einkaufen

Unsere Handabdruck-Idee für dich

Geld

Schulen nutzen öffentliche Gelder. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass sie damit nur öko-fair einkaufen. Das ist es aber leider nicht. Selbst Schulen und Hochschulen, die in der Cafeteria faire Schokoriegel anbieten, realisieren bei Strom, Möbeln, elektrischen Geräten, Büromaterial, Reinigungsmitteln usw. häufig noch keinen öko-fairen Einkauf. Hier liegt ein großer Hebel für den Wandel. Aktuell bekommen Schulen und Hochschulen zusätzliche Ressourcen, um sich für die Digitalisierung auszustatten. Dieses Geld sollte unbedingt nachhaltig investiert werden.

Setze dich an deiner Bildungseinrichtung also dafür ein, dass sich die gesamte Beschaffung an ökologischen und fairen Kriterien orientiert!

Inspirierende Beispiele

1

Die FU Berlin hat IT-Hardware anhand von ökologischen Kriterien angeschafft.

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3

Die Stadt München hat für alle ihre Einrichtung umweltfreundliche Stoffhandtuchrollen beschafft.

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Strategische Ansätze für deine Idee

Windrad

Das ist ein großes Vorhaben, das einiges an Überzeugungsarbeit erfordert. Daher ist es wichtig, dass du dich mit Mitstreiter*innen an deiner Bildungseinrichtung zusammenschließt. Da Beschaffung ein Dauerthema ist, ist es sinnvoll eine Arbeitsgemeinschaft “Nachhaltige Beschaffung” zu gründen. Wenn es bei euch schon eine fitte Umwelt-AG oder grüne Hochschulgruppen gibt, kann das auch ein guter Ausgangspunkt sein.

Aktiv werden an eurer Einrichtung

Untersucht was alles fair eingekauft werden könnte. An Strom, Wärme, IT-Geräte und die Kantine habt ihr bestimmt schon gedacht. Erarbeitet nun konkrete Forderungen für die verschiedenen Bereiche des Einkaufs eurer Einrichtung und stellt sie der Leitung eurer Einrichtung vor. Wichtig dabei ist nicht nur die ökofaire Beschaffung, sondern auch die Frage nach Notwendigkeit der Beschaffung. Kommt vielleicht auch Reparatur, SecondHand oder eine Leihgabe in Frage? Bedenkt eine faire Organisation auch bei Veranstaltungen. Ihr könnt den Einsatz für öko-faires Einkaufen auch mit Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit verbinden und  Fairtrade School / Fairtrade University werden. Oder ihr geht einen Schritt weiter und versucht auch über das Einkaufen hinaus eine Faire Schule zu werden. Für Jugendhäuser ist die Kampagne Faires Jugendhaus eine gutes Angebot. Die öko-faire Beschaffung ist ein guter Anlass, um zu überlegen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, Nachhaltigkeit am Lernort Schule ganzheitlich zu verankern.

Mit der Kommune kommunizieren

Wenn ihr die (Hoch-)Schulleitung auf eurer Seite habt, könnt ihr gemeinsam an das Schulamt der Kommune bzw. das Bildungsministerium herantreten, die die Kriterien für die Beschaffung festlegen. Hier könnt ihr öko-faire Beschaffungskriterien für alle Bildungseinrichtungen einfordern und dafür konkrete Vorschläge entwickeln.

Deine ersten Schritte

Wähle 5 Handlungsschritte für dein Engagement aus der Sammlung aus und bringe sie per drag & drop in eine für dich sinnvolle Reihenfolge.

Verantwortliche für die Beschaffung identifizieren

eine AG faire/nachhaltige Beschaffung gründen

Praxisbeispiele anschauen und mit den erfolgreichen Akteur*innen in Austausch treten

Forderungen an die Kommunalverwaltung richten

Bestandsaufnahme aller Einkäufe von Waren und Dienstleistungen machen

Vision (Ziele) formulieren

Vorschläge für nachhaltige Einkaufsoptionen erarbeiten

Forderungen mit der Schulleitung beraten

Hierhin ziehen

Schritt 1

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Schritt 2

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Schritt 3

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Schritt 4

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Schritt 5

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Los geht‘s!

Von der Idee zum Handeln

Die Ideen, Beispiele und ersten Schritte zur Umsetzung deines Vorhabens kannst du dir hier herunterladen:

Mitstreiter finden

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