Straßen verkehrsberuhigt gestalten

Unsere Handabdruck-Idee für dich

Baumreihe

Du bewegst dich mit Rad und Fuß zu und auf deinem Campus und ärgerst dich dabei öfters über die primär auf das Auto ausgelegten Infrastrukturen? Viel Platz für Radfahrende und Fußgänger*innen in verkehrsberuhigten Straßen würden hingegen für hohe Lebensqualität und Sicherheit in deinem täglichen Lernumfeld sorgen. Die notwendigen Impulse für eine Umwidmung bestehender Straßen und einen Bruch mit der Bevorteilung des PKWs könnten genau von dir kommen!

Verkehrsberuhigte Bereiche – Die Straße wird zur Spielstraße

Das Konzept der verkehrsberuhigten Straße, umgangssprachlich auch Spielstraße, zielt durch eine Umverteilung der Flächen auf einen Vorrang für Fußgänger*innen und gegenseitige Rücksichtnahme. Bei verkehrsberuhigten Straßen ist die gesamte Straßenbreite für alle zugänglich. Querstreifen, Poller und farbige Bodenpiktogramme markieren Schrittgeschwindigkeit. Begrünte und als Sitzfläche gestaltete Inseln prägen die Straße. Es gibt nur wenige und versetzte Parkplätze sowie gesonderte Spielbereiche. Der Verkehrsfluss wird teilweise über Steckpfosten neu geleitet. Abschnitte sind nur für Radfahrende und Fußgänger*innen passierbar.

Folgen einer Straßenumgestaltung

Fahrradfahren und Gehen wird schöner und sicherer. Die Außenflächen werden Begegnungsorte der Erholung und Vernetzung. Gute Erfahrungen mit den campusnahen verkehrsberuhigten Bereichen können anschließend für weitere Gebiete deiner Stadt ausgeweitet werden.

Inspirierende Beispiele

1

Die Leuphana Universität Lüneburg wurde in den vergangenen Jahren zum verkehrsberuhigten Campus entwickelt - mit veränderten Verkehrsströmen, entsiegelten Gehwegen und neuen Sitzmöglichkeiten.

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2

In Stuttgart können zwischen März und November Parkplätze in kreativ gestaltete Gemeinschaftsräume umgestaltet werden. Nach schwäbischer Manier ist das Antragsverfahren im Detail geregelt.

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3

Die Landesregierung in Niederösterreich beschreibt rechtliche und bauliche Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung. Engagierte im Kreis Tulln fordern mit einer Petition, dass diese umgesetzt werden.

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Strategische Ansätze für deine Idee

Hände schütteln

Finde in deiner SV, AStA oder einer Nachhaltigkeitsinitiative an deiner Institution zunächst interessierte Mitstreiter*innen. Im Prozess ist es letztendlich wichtig, (Hoch-)Schul- und vor allem Stadtverwaltung von eurem Konzept zu überzeugen. Informiert euch, wer für die Umwidmung von Straßen verantwortlich ist. In Freiburg kann beispielsweise mit einer Unterschriftenliste der Anwohnenden ein verkehrsberuhigter Bereich bei der Stadt angefordert werden. Erarbeitet ein Konzept zur Verkehrsberuhigung im Umfeld eurer (Hoch-)Schule. Idealerweise könnt ihr auf bestehende Konzepte von Umweltverbänden aus eurer Stadt aufbauen und gelungene Beispiele aus anderen Städten aufzeigen. Veranschaulicht eure Ideen auf Karten und mit Bildcollagen. Am besten sind die Vorschläge kostengünstig und einfach umsetzbar, wie hier in Freiburg. Bezieht in der Konzipierung auch die Stimmen aller betroffenen Akteur*innen mit ein, unter anderem Personen mit Interesse und Einfluss an eurer Bildungsinstitution. Schafft nun mit eurem Konzept gemeinsam Aufmerksamkeit für das Thema an (Hoch-)Schule und Umgebung, vielleicht mit einem PARK(ing)-Day, mit Aktionen aus der kostenfreien Toolbox des VCD oder einer Podiumsdiskussion. Sammelt dabei Unterschriften für eure Forderungen oder startet eine Onlinepetition. Mit Unterstützung eurer Institution, einem ausgefeilten Konzept und einer kritischen Masse an Unterstützer*innen könnt ihr nun an die Stadt herantreten – das Stadtplanungs- oder Mobilitätsbüro oder auch den Gemeinderat. Und nun heißt es Geduld haben, und stetig an der Kommunikation, Forderungen und öffentlichen Aktionen festhalten.

Deine ersten Schritte

Wähle 5 Handlungsschritte für dein Engagement aus der Sammlung aus und bringe sie per drag & drop in eine für dich sinnvolle Reihenfolge.

Straßen auswählen, die umgestaltet werden sollen

Verbündete suchen

Ein Treffen für Anwohner*innen organisieren

Bildungsinstitutionen kontaktieren, die bereits einen verkehrsberuhigten Campus haben

Interessierte und einflussreiche Akteur*innen kontaktieren

bebilderten und argumentativ soliden Vorschlag für Umgestaltung ausarbeiten

Mit Blumenkübeln, bunte Schildern oder einem Park(ing) Day auf verkehrberuhigte Bereiche aufmerksam machen

Kosten der Umsetzung recherchieren

Hierhin ziehen

Schritt 1

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Schritt 2

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Schritt 3

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Schritt 4

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Schritt 5

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Los geht‘s!

Von der Idee zum Handeln

Die Ideen, Beispiele und ersten Schritte zur Umsetzung deines Vorhabens kannst du dir hier herunterladen:

Mitstreiter finden

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